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Innenstadt & Handel beleben

Persönlich finde in strafende Steuern nie zielführend, denn Sie spiegeln in keiner Art und Weise die Entwicklung in einer Gesellschaft wieder. Wir sehen das gerade auch in unserem kleinen beschaulichen Pfullendorf. Seit Jahrzehnten tronte das Hotel Adler, ein Romantikhotel über Pfullendorf und war Herberge für Handelsreisende und Businessleute auf dem Weg zur Industrie die sich in der Bodenseeregion gut behauptet. Die Zimmer sind sauber, das Hotel gepflegt.... aber eben im Stil der 70ziger - 80ziger Jahre, die Küche gut bürgerlich. Investiert wurde weder in eine Modernisisierung der Räumlichkeiten, noch in eine aktuelle Speisekarte. Jetzt gibt es ein RIU Hotel mit modernen, schlicht gehaltenen Zimmer in Grau, Stein und Weiss, mit einem modernen Frühstücksbuffett und einem Systemrestaurant gegenüber, mit eigner Brauerei und moderner Atmosphäre. Da muss man nicht lange nachdenken wer in Bedrängnis geraten ist.

Ähnlich geht es uns im Spielzeughandel und dennoch gibt es genug die immer noch erfolgreich wirtschafte,n und mit Ihrem Ladenkonzept erfolgreich sind. Wir als Fantasie4Kids wachsen mit unseren Marken weit über dem Durchschnitt des Marktes, vornehmlich mit Boutiquen, kleinen individuellen Spielzeugläden, Concept Stores und im Buchhandel. Die meisten dieser Läden bestechen durch ein ausgesuchtes Sortiment, weit weg von Mainstream und einer Wohlfühlatmosphäre die die Kunden immer wieder in die Läden zieht. Fakt ist das viele Menschen heute Ihre Freitzeit nicht mehr gerne in Innenstädten beim Einkaufen verbringen, oft sind Fußgängerzonen zu Billigmeilen verkommen ohne Zentrum und gemütliche Aufenthaltsmöglichkeiten. Dies liegt natürlich auch an den immensen Preisen die viele Vermieter heute für Ihre Ladengeschäfte aufrufen. Wir haben zwei Städte um uns,  die noch wunderbar funktionieren, Ravensburg und Konstanz. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich am Wochenende durch Ravensburg gehe und die Stadt ist brechend voll. Dort gibt es jeden Samstag einen riesigen Markt der richtig gut funktioniert, viele nette kleine Geschäfte, tolle Cafés und Restaurants wo man auch nur eine Kleinigkeit konsumieren kann. Viele Läden bieten kostenlosen Kaffee oder im Sommer gekühltes Wasser an, da verweilt man einfach gerne. Natürlich ist das bei Schuhen und Kleidung besser zu finanzieren als bei Spielwaren die unter 10 € kosten. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten den Kunden zu binden. Spielecken in denen Kinder sich beschäftigen können, vereinfacht vieles für Eltern, machen Sie wie das Internet auch mal 10% Aktionen auf alles - einmal im Monat geht das sicher.

Es ist ja auch erstaunlich das Giganten wie Amazon Läden eröffnen, das ist ja genau der andere Trend, aber hier muss halt eine Vernetzung von Offline und Online mögliche sein. Und hier muss die Politik auch endlich liefern was Sie verspricht. WLAN muss in den Innenstädten kostenlos zur Verfügung stehen. Der Onlinehandel ist nicht wirklich ein Problem, sondern ein Symptom einer sich verändernden Gesellschaft. Um Innenstädte zu retten und damit auch die Ladenkultur, müssen Städteentwickler sich Städte wie Ravensburg zum Beispiel nehmen. Da ist der Samstag nicht nur ein Einkaufstag, sondern auch ein Tag der Begegnung. Freunde treffen sich beim Obst oder Gemüsestand, tauschen sich aus und kaufen aus der Region. Es gibt tolle Spezialitäten, homemade, bunte Blumen und Körbe sowie natürlich eine obligatorische "Fressmeile" mit allem möglichen Leckereien. Das gleiche funktioniert auch in Freiburg und der Handel profitiert.

Wir können diese Aufgaben nicht alleine lösen und eine Strafsteuer wird die Menschen und Ihre Gewohnheiten nicht ändern. Solange das Einkaufen für Eltern mit Stress verbunden ist, weil Ihre Kinder alles rausziehe - solange einkaufen von Spielzeug lieber so verschoben wird, das jemand zu Hause auf die Kinder aufpassen kann, wird Spielzeug auch und viel Online eingekauft werden. Es ist einfach viel besser in den Alltag von arbeitenden Eltern zu integrieren. Ein Onlineshop neben dem Ladengeschäft ist nicht die allheilbringende Lösung, aber vernetzt mit Aktivitäten, einem modernen Ladenkonzept und der Werbung das man die Waren auch kostenlos jederzeit im Laden abholen kann, wenn man Zeit hat ist sicherlich hilfreich. Viele Leute wollen ja garnicht das der schöne Spielzeugläden verschwindet, Sie machen sich nur wenig Gedanken darüber.

Daher bleiben Sie im Gespräch mit Ihren Kunden, viele Läden machen vieles richtig, oder haben sich auf den Weg gemacht. Städteplaner müssen aktiv werden, fordern Sie Ihre Gemeinden auf, entwickeln Sie mit Ihnen Konzepte. Die Bereitschaft zur Veränderung muss da sein, und alle Akteure müssen an einem Strang ziehen. Händler brauchen gemeinsame Aktionen, Serien von Kleinevents und attraktive Angebote die einen Mehrwert für den Kunden schaffen. Geben Sie Ihnen einen GUTEN GRUND zum einkaufen zu kommen,  und noch mehr Gründe um zu bleiben.

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