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Online versus Offline - zukünftig kein Thema ?

Wie schon in einem anderen Blog erläutert findet der Konkurrenzdruck ja nicht nur zwischen Fachhandel und Online statt - hier steht noch - jeder gegen jeden - und alle gegen Amazon. Das erste mal in Jahrzehnten hat nun auch die amerikanische Politik ein Einsehen, und versteht das Giganten wie Amazon mit dem Zugriff den Sie mittlerweile auf den Markt haben, den Einzelhandel zerstören. Dass das, was dort passiert zu einem unlauteren Wettbewerb führt. Es gab vor einigen Tagen ein ganz klares Statement in den USA, welches das Datasammeln durch Marketplaces nicht vereinbar ist, mit dem eigenen Anbieten von Produkten auf der eigenen Seite. Amazon hat einen ganz klaren Vorteil gegenübern den Marktplatzanbietern,  indem Amazon genau sieht welche Produkte zu welchen Preisen in welchen Mengen laufen. In der Folge kann dann Amazon risikofrei einsteigen und die Gewinne, die es durch die Marktplatzanbieter erzielt nutzen, um die gängigen Preise zu unterbieten. Dies führt dann meistens zu einer Abwärtsspirale, die für alle Beteiligten fatal ist. Inklusive den Herstellern die Ihr Heil im Direktvertrieb über Amazon suchen.

Diese Thematik ist aber nicht ausschließlich für den stationären Handel fatal - sie trifft auch den Online Handel massiv. Aber hier bewegt sich etwas, denn auch wenn viele stationäre Händler noch der Auffassung sind, der Onlinehandel hat kaum Kosten, entspricht das nicht der Realität. Lagerhaltungskosten, Personal, Online Werbung und Shopgestaltung, Software und Logistik, Reklamationsmanagement, Kommunikation und Kundenbindung all das kostet viel Geld. In den kommenden Jahren werden wir erleben, wie sich der Streu vom Weizen auch im Onlinehandel trennt. Produktportefolios von Online und Offline werden sich unterscheiden. Während der Fachhandel sehr wohl von vielen kleinen Produkten bis 40 € leben kann, kann der Onlinehandel Produkte unter 10 € eigendlich nicht anfassen, vor allem nicht wenn er mit Logistikfirmen arbeitet die pro Pick einen Preis aufrufen. Während Onliner zum Beispiel in unserem Portefolie -  Kratzbilder, kleine Geschenke, Sticker und Tattoos, Kinderschmuck und Rasseln nicht bedienen sollten weil es nicht rentabel ist, sind diese Produkte im Fachhandel mittlerweile zu Topsellern avanciert. Wenn im Onlinehandel zukünftig nur noch Bundles angeboten werden, kann der Nachkauf und der Verkauf der Einzelteile sehr wohl im Fachhandel statt finden, denn der kann Einzelteile führen und dem Kunden den Service einer Wahl anbieten.

Immer mehr Fachhändler neigen heute dazu Marken auf zu nehmen die nicht massiv über Marktplätze verkauft werden. Für einge Hersteller ist das heute schon fühlbar, indem die Zahlen im Fachhandel zurück gehen, im besten Fall stagnieren. Die Fläche die nun anderen oft neuen Herstellern zur Verfügung gestellt wird ist dann für diese Hersteller verloren. Es gilt also sehr behutsam zu eintscheiden in welche Richtung man sich entwickelt. Noch nie in der Geschichte der Fantasie4Kids haben wir soviele Gespräche geführt die mit dem Satz: " Wir brauchen Produkte mit den wir Geld verdienen können!" begonnen haben. Und ja wir haben Marken im Portefolio mit denen man noch vernünftige Margen erzielen kann, und das soll auch so bleiben! Wir sind hier sehr klar in unserer Kommunikation. Auch wenn wir wachsen müssen und es in vielen Regionen in Deutschland keinen Fachhändler mehr gibt ist unser Ziel sehr klar formuliert, Online JA - aber mit Firmen die einen vernünftigen Ansatz haben, die Wert auf einen gewissen Auftritt legen, und die als erste Prämisse haben, Geld zu verdienen und nicht ausschließlich über den Preis zu verkaufen. Es gibt leider genug Produkte die nur noch so verkauft werden, und damit muss ein Ende sein, wenn wir alle weiterhin gute Geschäfte mit guten Produkten machen möchten.

 

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